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Drittes Geläut der Pfarrkirche Vachendorf

Das 1892 geweihte Geläut prägte bis zu den Kriegsverlusten des 20. Jahrhunderts den Klang der Pfarrkirche.

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Neues Geläut nach dem Kirchenbrand

Nach dem verheerenden Kirchenbrand von 1891 erhielt die Pfarrkirche Vachendorf ein neues Geläut. Die Glocken wurden von der Glockengießerei Oberascher in Reichenhall gegossen und im Jahr 1892 feierlich geweiht. Das neue Geläut bestand aus fünf Glocken mit den Namen MICHAEL, CORBINIAN, MARIA, GEORG und JOSEF.

Festlicher Einzug der Glocken

Der festliche Einzug der Glocken nach Vachendorf entwickelte sich zu einem großen Ereignis für die gesamte Gemeinde. Unter Teilnahme von Veteranenverein, Feuerwehr, Schuljugend und zahlreichen Bewohnern wurden die Glocken von Bergen nach Vachendorf begleitet und anschließend im Kirchturm aufgezogen. Die größte Glocke „MICHAEL“ wog 38 Zentner.

Kriegsverluste des Geläuts

Das dritte Geläut begleitete über Jahrzehnte hinweg das religiöse Leben der Pfarrgemeinde. Im Ersten Weltkrieg musste 1917 die kleinste Glocke für Rüstungszwecke abgeliefert werden. Im Zweiten Weltkrieg folgte 1942 die Beschlagnahmung weiterer Glocken. Nur einzelne Glocken überstanden die Kriegsjahre, ehe 1949 schließlich das heutige Geläut aus Weißbronze angeschafft wurde.


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