Pfarrer Hippelli kämpft um die Rechte der Mutterpfarrei
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event 06.06.1817

Pfarrer Hippelli kämpft um die Rechte der Mutterpfarrei

Zwischen 1812 und 1817 versuchte Pfarrer Georg Hippelli vergeblich, die verlorenen Rechte und Einkünfte Vachendorfs zurückzugewinnen.

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Ausgangspunkt des Konflikts

Mit der Erhebung Siegsdorfs zur eigenständigen Pfarrei verlor Vachendorf nicht nur Seelsorgegebiete, sondern auch bedeutende Einnahmen. Pfarrer Georg Hippelli war überzeugt, dass seiner Pfarrei dabei Unrecht widerfahren sei.Unmittelbar nach der Entscheidung begann er, sich gegen die Neuordnung zu wehren.

Eingaben und Beschwerden

Hippelli richtete Beschwerden an staatliche und kirchliche Stellen. Er berief sich auf ältere Rechtsverhältnisse, seine Investitur und die wirtschaftlichen Folgen für die Mutterpfarrei.Dabei versuchte er nachzuweisen, dass die tatsächlichen Einkünfte der Pfarrei wesentlich geringer waren als von den Behörden angenommen.

Hohe persönliche Belastungen

Die zahlreichen Eingaben, Reisen und Rechtsvertretungen verursachten erhebliche Kosten. Nach eigener Angabe musste Hippelli rund 150 Gulden aufwenden. Zugleich fühlte er sich von einzelnen Beamten benachteiligt. Besonders kritisch äußerte er sich über den Traunsteiner Landrichter Endorfer, dessen Berichte nach seiner Auffassung zu seinem Nachteil ausfielen.

Endgültige Entscheidung

Im Jahr 1817 erhielt Hippelli die endgültige Antwort der zuständigen Stellen. Seine Forderungen wurden zurückgewiesen. Die Behörden verwiesen darauf, dass die Erhebung von Miesenbach und Siegsdorf bereits rechtmäßig erfolgt sei und vor seinem Amtsantritt festgestanden habe. Falls ihm die Verhältnisse nicht zusagten, könne er sich um eine andere Pfarrei bemühen.

Folgen für die Pfarrei

Mit dieser Entscheidung war der Streit faktisch beendet. Die verlorenen Rechte und Einkünfte kehrten nicht mehr nach Vachendorf zurück. Die Auseinandersetzung prägte jedoch die ersten Amtsjahre Georg Hippellis nachhaltig. In seinen späteren Aufzeichnungen kehrte er immer wieder auf dieses Thema zurück und betrachtete die Vorgänge als schwerwiegende Benachteiligung der Mutterpfarrei.


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