Friedenslinde, Pfarrhoflinde
category Objekte

Friedenslinde, Pfarrhoflinde

Gedenklinde an das Ende des österreichischen Erbfoilgekriegs

description Description

Die Beschreibung der Friedens- bzw. Pfarrhoflinde im Pfarrhof von Vachendorf reicht bis in das Jahr 1748 zurück. Damals ließ Pfarrer Hauner (Amtszeit 1742–1786) eine junge Linde pflanzen, um an das Ende des Österreichischen Erbfolgekrieges (1740–1748) zu erinnern. Der Baum wurde damit zu einem sichtbaren Zeichen des Friedens und des Neubeginns.

Die ursprüngliche Linde

Mehr als ein Jahrhundert lang stand die erste Friedenslinde im Pfarrhof. Nach 114 Jahren wurde sie jedoch durch Kernfäule geschädigt und musste gefällt werden. Damit drohte ein wichtiges Erinnerungszeichen der Pfarrei und des Dorfes verloren zu gehen.

Neupflanzung im Jahr 1862

Pfarrer Braunmiller sorgte dafür, dass die Tradition erhalten blieb. Im November 1862 pflanzte er an derselben Stelle eine selbstgezogene Linde nach. Dieser Baum entwickelte sich zu einem markanten Bestandteil des Pfarrhofs und prägt das Ortsbild bis heute.

Bedeutung für Vachendorf

Die Friedenslinde erinnert an historische Ereignisse des 18. Jahrhunderts und steht zugleich für Beständigkeit, Hoffnung und Frieden. Als lebendiges Naturdenkmal verbindet sie die Geschichte der Pfarrei mit der Gegenwart und zählt zu den bedeutenden kulturhistorischen Zeugnissen Vachendorfs.


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