Franz Liebl kehrt aus dem Krieg zurück
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Heimweg aus Jugoslawien
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich Franz Liebl zunächst noch im Raum Jugoslawien. Wie viele andere Soldaten musste er sich ohne organisierte Rückführung selbst auf den Heimweg machen.Gemeinsam mit anderen Heimkehrern zog er Richtung Österreich. Die Situation war von Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und den Folgen des Zusammenbruchs geprägt.
Überquerung der Drau
Besonders eindrücklich schilderte Traudl Liebl im Tondokument die gefährliche Überquerung der Drau. Heimkehrer warteten dort auf ein kleines Boot, das jeweils nur wenige Personen ans andere Ufer bringen konnte.Franz Liebl gelang schließlich die Überfahrt und damit die Weiterreise Richtung Österreich und Deutschland.
Ankunft in Deutschland
Nach der Überquerung der Grenze erreichte Franz Liebl schließlich Nürnberg. Dort begann die schwierige Nachkriegszeit als Heimkehrer ohne feste Unterkunft, ohne Arbeit und zunächst ohne sicheren Kontakt zur Familie.Die Rückkehr aus dem Krieg markiert den Beginn jenes Lebensabschnitts, der ihn später über Franken und den Chiemgau schließlich nach Vachendorf führte.