Fund des Ringbarrenhorts von Schlipfing
description Beschreibung
Nach einem Krankenbesuch in Schlipfing ging der Verfasser (Pfarrer Gierlinger) durch einen Eisenbahn-Durchschnitt und bemerkte am Böschungsabhang unter dem Schotter eine grüne Stelle. Dies führte zur Vermutung, dass sich dort eine Serpentinstein-Formation befinden könnte.
Beim Hinaufkraxeln zur betreffenden Stelle zeigte sich Metallrost. Der Finder stach daraufhin mit der Spitze seines Stockes in die Erde. Nach und nach kam ein größeres Depot zum Vorschein: insgesamt 108 antike Metallobjekte, ursprünglich als „Armspangen“ bezeichnet.
Die Stücke lagen jeweils in Bündeln zu fünf Exemplaren übereinander geschichtet, wodurch sich ein knäuelartiges Gesamtbild ergab. Eine eindeutige Kulturschicht konnte nicht festgestellt werden.
Eine spätere Anmerkung korrigiert die ursprüngliche Deutung der Funde:
Es handelte sich nicht um Armspangen, sondern um Bronzebarren.