Planung eines Kirchenneubaus in Bergen
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Die Filialkirche wird zu klein
Im Jahr 1821 zählte die Filiale Bergen bereits mehr als 700 Einwohner. Die bestehende Kirche konnte den Bedürfnissen der wachsenden Gemeinde nur noch eingeschränkt gerecht werden und wurde als zu klein empfunden.
Wunsch nach einem Neubau
Da eine Erweiterung der vorhandenen Kirche als schwierig angesehen wurde, entstand in Bergen der Wunsch nach einem vollständigen Neubau. Die Verantwortlichen wandten sich mit ihrem Anliegen an das Landgericht Traunstein, das sich mit dem Vorhaben befasste.
Finanzielle Bedenken
Pfarrer Georg Hippelli betrachtete die Pläne jedoch mit Skepsis. Die Gemeinde sollte sich auf Kosten von rund 8000 Gulden einlassen, obwohl ihre finanziellen Möglichkeiten begrenzt waren. Hippelli hielt die Belastung für riskant und verwies darauf, dass die bestehende Kirche noch ein solides und dauerhaftes Bauwerk sei.
Vorläufig ohne Umsetzung
Der geplante Neubau wurde zunächst nicht verwirklicht. Eine spätere Anmerkung in der Chronik vermerkt ausdrücklich, dass aus dem damaligen Vorhaben nichts geworden sei, auch wenn später schließlich doch ein Kirchenneubau erfolgte.
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