Einwölbung des Langhauses der Georgikirche
description Description
Vom romanischen Saal zur barocken Kirche
Zwischen 1660 und 1665 erhielt das Langhaus der Georgikirche ein Gewölbe. Damit wurde der Kirchenraum grundlegend umgestaltet und an die Vorstellungen der Barockzeit angepasst.
Der ältere Kirchenraum
Während der Chor bereits um 1500 in spätgotischer Zeit neu errichtet und eingewölbt worden war, besaß das Langhaus vermutlich noch eine flache Holzdecke. Dadurch unterschieden sich beide Teile der Kirche deutlich voneinander.
Ein Gewölbe für das Langhaus
Mit dem Einzug des Gewölbes wurde das Langhaus dem Chor angeglichen. Der Kirchenraum wirkte nun geschlossener, höher und feierlicher. Die Umgestaltung verlieh dem Gotteshaus ein einheitlicheres Erscheinungsbild.
Beginn der barocken Ausstattung
Die Einwölbung markiert den Beginn einer neuen Bau- und Ausstattungsphase. In den folgenden Jahren erhielt die Kirche neue Altäre und weitere barocke Ausstattungselemente, die das Erscheinungsbild bis heute prägen.
Bis heute sichtbar
Das zwischen 1660 und 1665 errichtete Gewölbe gehört zu den wichtigsten Veränderungen in der Baugeschichte der Georgikirche. Es verbindet den älteren romanischen Baukern und den spätgotischen Chor zu dem Kirchenraum, der den Besuchern noch heute begegnet.