Die Attila-Medaille von Vachendorf
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Der Fund von Vachendorf
Franz Liebl beschreibt den Fund einer seltenen Attila-Medaille, die bei Rodungsarbeiten nahe Vachendorf entdeckt wurde. Das Metallstück wurde zunächst für eine Münze gehalten, erwies sich jedoch als Medaille aus der Zeit der Renaissance. Vachendorf zählt damit zu den wenigen bekannten Fundorten dieser Medaillen in Deutschland.
Attila und die Erinnerung an Aquileia
Die Medaille zeigt auf der Vorderseite den Hunnenkönig Attila mit der Umschrift „ATTILA REX“. Die Rückseite stellt die Stadt Aquileia dar. Liebl erläutert die historischen Hintergründe und die Verbindung zu Attilas Feldzug gegen Aquileia im Jahr 452. Die Medaillen entstanden viele Jahrhunderte später als Erinnerungsstücke an diese Ereignisse.
Herkunft und Herstellung
Der Beitrag behandelt die Frage nach dem Herstellungsort der Medaille. Aufgrund historischer Quellen vermutet die Forschung eine Entstehung im venezianischen Raum des 15. Jahrhunderts. Die Medaillen gehören zu den frühen Renaissance-Medaillen und wurden vermutlich als Erinnerungs- oder Schaustücke gefertigt.
Vergleichsfunde
Liebl stellt den Vachendorfer Fund einem weiteren bekannten Exemplar aus Niederlosheim im Saarland gegenüber. Durch diesen Vergleich werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Stücke sichtbar.
Bedeutung des Beitrags
Der Artikel dokumentiert einen außergewöhnlichen archäologischen Fund aus Vachendorf und ordnet ihn in einen europäischen historischen Zusammenhang ein. Er verbindet Ortsgeschichte mit Numismatik und Renaissanceforschung und zeigt beispielhaft die Arbeitsweise von Franz Liebl als Heimatforscher.