category
Objekte
Pionierhaus, Lambach
Heutiges Restaurant Malerwinkel
description Beschreibung
Das sogenannte „Pionierhaus“ in Lambach bei Seebruck diente nach dem Zweiten Weltkrieg als Unterkunft für Heimatvertriebene. Ursprünglich handelte es sich um ein Offiziersschulungsheim der Rosenheimer Pioniere mit Gemeinschaftsküche, Speisesaal und eingerichteten Zimmern. Nach Kriegsende wurden dort unter anderem vertriebene Familien aus dem Sudetenland untergebracht.
Auch Traudl Liebl und ihre Familie kamen nach ihrer Vertreibung aus Karlsbad in dieses Haus. Die Familie wohnte dort gemeinsam mit Eltern, Großmutter und kleinen Kindern zunächst im ehemaligen Speisesaal des Gebäudes. In den Erinnerungen Traudl Liebls erscheint das Pionierhaus als erster Ort der Ruhe und des Neubeginns nach Flucht, Transporten und Lageraufenthalten.
Von hier aus begann für Franz Liebl und seine Familie die allmähliche Verwurzelung im Chiemgau. In dieser Zeit suchte Franz Liebl Arbeit als Lehrer und fand schließlich seine erste Stelle in Vachendorf. Das Pionierhaus besitzt daher besondere Bedeutung für die Lebensgeschichte der Familie Liebl und für die Geschichte der Heimatvertriebenen im Chiemgau nach 1945.
Auch Traudl Liebl und ihre Familie kamen nach ihrer Vertreibung aus Karlsbad in dieses Haus. Die Familie wohnte dort gemeinsam mit Eltern, Großmutter und kleinen Kindern zunächst im ehemaligen Speisesaal des Gebäudes. In den Erinnerungen Traudl Liebls erscheint das Pionierhaus als erster Ort der Ruhe und des Neubeginns nach Flucht, Transporten und Lageraufenthalten.
Von hier aus begann für Franz Liebl und seine Familie die allmähliche Verwurzelung im Chiemgau. In dieser Zeit suchte Franz Liebl Arbeit als Lehrer und fand schließlich seine erste Stelle in Vachendorf. Das Pionierhaus besitzt daher besondere Bedeutung für die Lebensgeschichte der Familie Liebl und für die Geschichte der Heimatvertriebenen im Chiemgau nach 1945.