Brand des Götschl-Hauses in Bernhaupten
description Beschreibung
Nächtlicher Brand in Bernhaupten
Am 23. Dezember 1828 brach zwischen 10 und 11 Uhr nachts im Götschl-Haus in Bernhaupten ein Brand aus. Das Anwesen wurde ein Raub der Flammen und brannte vollständig nieder.
Erfolgreiche Löscharbeiten
Trotz des heftigen Feuers gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Dies war nach den Aufzeichnungen der Pfarrchronik nicht zuletzt der tatkräftigen Hilfe der Arbeiter und Verantwortlichen der Maximilianshütte in Bergen zu verdanken. Ihr rasches Eingreifen trug wesentlich dazu bei, größeren Schaden für den Ort abzuwenden.
Erinnerung an einen früheren Brand
Bemerkenswert ist die in der Chronik festgehaltene Überlieferung, wonach dasselbe Haus bereits etwa 104 Jahre zuvor abgebrannt sein soll. Ob diese Angabe historisch überprüfbar ist, bleibt offen; sie zeigt jedoch, dass sich das Ereignis tief in das lokale Gedächtnis eingeprägt hatte.
Bedeutung für die Dorfgemeinschaft
Der Brand verdeutlicht die ständige Gefahr, die von Feuer für die ländlichen Siedlungen des 19. Jahrhunderts ausging. Die überwiegend aus Holz errichteten Gebäude konnten bei ungünstigen Bedingungen ganze Ortsteile gefährden. Dass in Bernhaupten kein weiteres Haus beschädigt wurde, galt deshalb als besonderes Glück.